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Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen

tomorrow_plakat_din-a4_1 nach der Vorführung: Faktencheck 

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent (Inglourious Basterds, Beginners) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

(Text: Verleih)

Credits:

Frankreich, USA, Island, Finland 2016
Regie: Mélanie Laurent, Cyril Dion
Buch: Cyril Dion
Kamera: ALEXANDRE LÉGLISE
Schnitt: SANDIE BOMPAR
Ton: LAURENT CERCLEUX
Musik: FREDRIKA STAHL
Produktion: Bruno Lévy
120 Min, Deutsch m.U.
Verleih: Pandora Filmverleih

angefragte Gäste:

Artur Ruder (Kukoon) und Christian Gutsche (Solidarische Ökonomie)

Moderation:

Sonja Taubert / NN

© Bild: Verleih

Schluss mit schnell

(C) Arte
(C) Arte

 nach der Vorführung: Faktencheck 

Immer schneller, immer effizienter, immer rentabler – was haben wir aus der Zeit gemacht? Wir sind in einer Ära der Beschleunigung, der sich kaum einer entziehen kann. Doch es gibt eine Gegenbewegung: Weltweit haben Menschen beschlossen, sich dem Diktat der Dringlichkeit auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen zu widersetzen. In Europa, Lateinamerika, den USA und Indien gibt es Initiativen einzelner Personen und Vereine, die einen Umgang mit der Zeit finden wollen, der Aufmerksamkeit, Geduld und Sinnhaftigkeit ermöglicht. Zum Beispiel hilft dabei die globale Verankerung von Wirtschaft. Das Barefoot College in Indien zum Beispiel bildet Tausende von Frauen aus ländlichen Gebieten in der Herstellung von Solartechnik aus. Auch Versuche der Entglobalisierung können zur Entschleunigung beitragen: Die Städte Romans-sur-Isère und Bristol führen eine Alternativwährung ein, um das tägliche Leben wieder lokaler zu gestalten. Im Grunde sind sie die praktische Umsetzung der kritischen Analysen von Philosophen, Soziologen, Wirtschaftswissenschaftlern und Forschern wie Pierre Dardot, Rob Hopkins, Geneviève Azam und Bunker Roy. Philipp Borels Film ist eine Ode an das selbstbestimmte Leben.

F 2014, Regie: Philippe Borrel, 84 Min., OmU?
Do. 25.2. / 20:00 * mit Diskussion

 

(Webseite zum Film bei Arte)

Link zum Film auf Youtube

10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?

© Verleih
© Verleih

Wo soll die Nahrung für alle herkommen, wenn die Weltbevölkerung bis 2050 wird auf zehn Milliarden Menschen angewachsen ist? Wie können wir verhindern, dass die Menschheit durch die rücksichtslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre Ernährung zerstört? Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen. Er erkundet die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion und spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken.

D 2015, Regie: Valentin Thurn, 103 Min, http://10milliarden-derfilm.de/; in Kooperation mit Attac Bremen.

Do. 8.10. / 20:00; Achtung: weitere Termine neu: Fr. 9.10. – So. 11.10. / 20:30; Mo. 12.10. bis Mi. 21.10. / 18:00