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Waste Cooking

Wastecooking_Plakat„Wastecooking“ ist ein unterhaltsames Roadmovie. David Groß, Lebensmittelaktivist und Koch, reist durch fünf europäische Länder, um all jenes kulinarisch zu recyceln, was sonst an Essbarem vergeudet wird.

Mit jeder Menge kulinarischer Ideen im Gepäck, kocht David kreativ gegen die Lebensmittelverschwendung unserer Wegwerfgesellschaft an und spürt dabei innovative Lösungsansätze auf.

David Groß reist durch fünf europäische Länder und geht auf Schatzsuche. Laut der Welternährungsorganisation FAO landet ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel im Müll.

In Europa sind das 89 Millionen Tonnen pro Jahr. David spürt Orte der Verschwendung auf und stellt sich die Frage: Wie lassen sich Nahrungsmittel, die ansonsten vergeudet werden, retten und in genussvolle Rezepte verwandeln? Österreich, Deutschland, die Niederlande, Belgien und Frankreich stehen auf dem Speiseplan.

Auf seiner Reise rettet er Lebensmittel vor dem Wegwerfen und trifft in jedem Land engagierte Mitstreiter mit neuen Lösungsideen im Kampf gegen die Verschwendung. Mit dabei sind Spitzenköche, Wissenschaftler und Feinschmecker, die gemeinsam mit Wastecooking lukullisch gegen die Wegwerfgesellschaft ankochen.

Dabei wirft David einen Blick in die Kantine des EU-Parlaments und in die Kühlschränke Salzburger Bürger, kocht auf einem französischen Fischkutter aus Beifang frische Bouillabaisse, lädt zur Schnippeldisko in Berlin ein oder durchforstet die Natur nach Genießbarem. Es entsteht ein innovativer, kulinarischer Reiseführer mit raffinierten und köstlichen Gerichten aus allerlei geretteten Lebensmitteln. Mit dabei auf Davids Reise ist die mobile Wasteküche, ein mit dem Künstler Andreas Strauss zum Kochherd umgebauter Müllcontainer, und sein Wastemobil, das nur mit gebrauchtem Speiseöl fährt.

„Wastecooking – Kochen was andere verschwenden“ ist ein Vorhaben mit Biss. Es macht Lust, neue Wege zu gehen und Lebensmittel von einer neuen Seite kennenzulernen, wertzuschätzen und in kreative Gerichte zu verwandeln.

(Text: Mischief/Verleih)

Credits:

Österreich / 2015
Buch & Präsentation: David Groß
Regie: Georg Misch
Kamera: Daniel Samer
Schnitt: Marek Kralovsky
Ton: Tony Zhang
Musik: Jim Howard
Wasteküchen-Umbau: Andreas Strauss
Mischung: Alexander Koller
Farbkorrektur: Klaus Pamminger
Produktionsleitung: David Bohun
Thomas Lorenz (SWR)
Katharina Bohland (ORF)
Produzent: Ralph Wieser
Leitung Redaktion ARTE: Markus Nievelstein
Leitung Redaktion ORF: Martin Traxl
Eine Koproduktion von Mischief Films, SWR, ORF
In Zusammenarbeit mit ARTE
82 Min., Deutsch
Verleih: Mischief

angefragte Gäste:
Moderation:

© Bild: Verleih

 

Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen

tomorrow_plakat_din-a4_1 nach der Vorführung: Faktencheck 

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent (Inglourious Basterds, Beginners) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

(Text: Verleih)

Credits:

Frankreich, USA, Island, Finland 2016
Regie: Mélanie Laurent, Cyril Dion
Buch: Cyril Dion
Kamera: ALEXANDRE LÉGLISE
Schnitt: SANDIE BOMPAR
Ton: LAURENT CERCLEUX
Musik: FREDRIKA STAHL
Produktion: Bruno Lévy
120 Min, Deutsch m.U.
Verleih: Pandora Filmverleih

angefragte Gäste:

Artur Ruder (Kukoon) und Christian Gutsche (Solidarische Ökonomie)

Moderation:

Sonja Taubert / NN

© Bild: Verleih

This changes everything

(C) Verleih
(C) Verleih

Ist es sinnvoll, Menschen direkt mit der Klimakrise zu konfrontieren, damit sie sich für eine bessere Welt einsetzen? Über vier Jahre hat Regisseur Avi Lewis mit dieser Frage im Hintergrund neun Länder auf fünf Kontinenten besucht, die im Kampf gegen den Klimawandel an vorderster Front stehen: Von Montanas Powder River Basin bis hin zu den kanadischen Athabasca-Ölsanden, von der Küste Süd-Indiens bis nach Peking und noch viel weiter kämpfen die Gemeinschaften dort gegen existenzielle Bedrohungen.

In diese Reise ist das neue gleichnamige Buch (2014) der preisgekrönten Autorin und Globalisierungsgegnerin Naomi Klein eingeflochten. Ihre These: Der Klimawandel sei mit anhaltendem Wirtschaftswachstum, auch „grüner“ Wirtschaft mit weniger Wachstum, einfach nicht in den Griff zu bekommen. Sie schließt sich namhaften Stimmen wie etwa dem Wirtschaftswissenschaftler Niko Peach an, die schon lange eine Postwachstumsökonomie mit anderen Indikatoren als dem BIP für gesellschaftliches Wohlergehen fordern. Naomi Klein: „Die Bewältigung des Klimawandels fordert alle heraus, die den Menschen über die Natur stellen und Natur als grenzenlos verstehen. Es fordert die Rechte mehr heraus als die Linke, aber die Linke ist auch herausgefordert. Und das ist der Grund, warum die nötigen Koalitionen bisher nicht zustande kommen.“ (Mehr dazu)

CAN, USA 2015, Regie: Avi Lewis, Drehbuch: Naomi Klein, 90 Min., OmU??
Do. 18.2. / 20:00 * mit Diskussion

 

Trailer:

Link zur Website

10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?

© Verleih
© Verleih

Wo soll die Nahrung für alle herkommen, wenn die Weltbevölkerung bis 2050 wird auf zehn Milliarden Menschen angewachsen ist? Wie können wir verhindern, dass die Menschheit durch die rücksichtslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre Ernährung zerstört? Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen. Er erkundet die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion und spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken.

D 2015, Regie: Valentin Thurn, 103 Min, http://10milliarden-derfilm.de/; in Kooperation mit Attac Bremen.

Do. 8.10. / 20:00; Achtung: weitere Termine neu: Fr. 9.10. – So. 11.10. / 20:30; Mo. 12.10. bis Mi. 21.10. / 18:00